Linke Gewalt: Wie Berliner Autonome ihren Nachbarn das Leben zur Hölle machen
welt.de/vermischtes/plus181303290/Linke-Gewal...Posted Aug 26, 2018, 1:21 PM UTC
Posted Aug 26, 2018, 1:21 PM UTC
Ich kann einfach nicht verstehen, warum die Scheiße noch nicht aufgelöst ist.
Die fahren da ihre eigene Rechtssprechung und ziehen Leute mit rein, die mit dem Revoluzzer-Larping gar nichts zu tun haben.
Völlig indiskutabel.
Revoluzzer-Larping
Sehr treffender Begriff, den merk ich mir.
Weil sich erschreckend viele Menschen mit diesen Vollidioten solidarisieren und die Polizei kritisieren, wenn gegen Linksextremismus vorgegangen wird.
die Polizei kritisieren, wenn gegen Linksextremismus vorgegangen wird.
Die Polizei gehört ja auch kritisiert. Die unrechtmäßige Räumung letztes Jahr in Berlin war amateurhaft und hat so gut wie nichts zur Lösung der Lage beigetragen.
Richtig, die Polizei muss kritisiert werden, wenn sie unrechtmäßig handelt. Das ist hier nicht der Fall.
Von einer Räumung letztes Jahr weiß ich nichts, ich verfolge auch nicht alle Nachrichten aus Berlin.
Mir geht es darum, dass allgemein bei linker Gewalt gerne Whataboutism betrieben wird und mit dem Verweis darauf, dass Rechte ja noch schlimmer sind, jegliche Diskussion abgewürgt wird.
Beim Landeskriminalamt habe man versucht, sie zu beruhigen, sagt Heinemann: Ihr Leib und Leben seien nicht in Gefahr, linke Gewalt in Friedrichshain richte sich in der Regel gegen Sachen. Sie sollten das Auto weit weg parken und die Haustür gut abschließen.
Selbst das LKA scheint hier diesen Mist mitzumachen, obwohl die Leute schon Opfer von Psychoterror sind.
[deleted]
Von einer Räumung letztes Jahr weiß ich nichts, ich verfolge auch nicht alle Nachrichten aus Berlin.
Also hast du eigentlich überhaupt keine Ahnung, was da abgeht glaubst aber mit Sicherheit sagen zu können, dass sich 'erschreckend viele Menschen mit diesen Vollidioten solidarisieren'.
Hauptsache mal irgendeine Meinung rausgeballert. Gut gemacht.
Weil nach ziemlich jeder Räumung neu besetzt wurde.
Gibt es denn keine strafrechtlichen Prozesse gegen die Besetzer?
Bestimmt sollte man denen Hausfriedensbruch/Sachbeschädigung recht häufig nachweisen können.
Irgendwann kommt man da auch nicht mehr mit Bewährungs- oder Geldstrafe davon.
Das sind keine Besetzer, das sind Mieter.
Realistisch gesehen kann man davon ausgehen, daß die Mieter zwar staatsfeindliche Ansichten hegen aber keine oder nur sehr wenige Straftaten begehen und die Straftaten von anderen Personen, die sich in dem Umfeld bewegen, begangen werden.
Man sollte auch berücksichtigen, daß die "Welt" nicht unbedingt eine besonders objektive Berichterstattung bringt, wenn es um die autonome Szene geht.
Aber wenigstens die Kneipe soll wohl keinen Mietvertrag haben. Und das Versäumnisurteil, dass von einigen als "Sie haben Recht bekommen" interpretiert wird, lag auch nur daran, dass der Vertreter des Eigentümers nicht aufgetaucht war. Ob wegen dem brennenden Auto vor seinem Haus oder tatsächlich nicht darlegbarer Eigentumsverhältnisse mal dahingestellt.
Ja, in einem Bananenstaat mit Despoten wären die Häuser schon längst vom Militär gestürmt und die Hausbesetzer erhängt worden, aber Deutschland ist ja ein Rechtsstaat.
Und ob es sich dabei um einen Rechtsbruch handelt, darüber streiten sich noch Juristen.
Und ob es sich dabei um einen Rechtsbruch handelt, darüber streiten sich noch Juristen
Nö das ist ziemlich endgültig entschieden, es gab keinen Räumungstitel und alle versuche einen solchen zu erwirken sind bisher daran gescheitert dass die Anwälte des Hausbesitzers vor Gericht nicht belegen konnten, dass sie vertretungsbefugt sind.
Wer ist denn der Eigentümer von dem Laden, der das zulässt?
AFAIK unbekannt, wird von ner britischen Holding vertreten.
Aber laut https://de.wikipedia.org/wiki/Rigaer_94 will die Berliner Regierung das Haus kaufen.
Ahhh, von Bonzen unterhaltener Linksextremismus. DER Klassiker.
Das Haus teuer kaufen und die dann für lau oder günstig dort leben lassen und das nennen die dann Deeskalationsstrategie? Berlin ey, ihr verdient in jeder Straße ein solches Haus
Nach Brexit soll das Ding einfach enteignet werden.
Die Selbstgerechtigkeit ist wirklich erstaunlich. Weil dieser Isa zur R94 dazugehört stellt man sich vorbehaltlos hinter jemanden der mehrfach Körperverletzung begangen hat und in der Nachbarschaft schon vorher in diese Richtung bekannt war. Überhaupt geniesst die "Szene" ausserhalb ihrer Filterblase nicht mal im Ansatz die Unterstützung der Nachbarn die sie stets behauptet. Es macht halt nur niemand gegen sie das Maul auf - aus offensichtlichen Gründen.
Nicht vergessen: im nächsten Faden zum Thema Polizeigewalt schön gegen den Korpsgeist poltern!
Zusammenhang? Ist bei der Polizei scheiße und bei denen hier auch.
Alles nur ein Prank, Brudi. Und ein Missverständnis. Und ein politisch instrumentalisierter Schauprozess wie unter Hitler.
In Berlin-Friedrichshain kommt es zu einer Auseinandersetzung auf der Straße. Ein Mann wird verletzt. Die Nachbarn rufen Hilfe. Die Bewohner eines Autonomen-Hauses wittern „Verrat“ – und erklären die Nachbarn zum Feind. Der Beginn eines Albtraums.
Sie stockt, als sie den Anfang dieser Geschichte beschreiben will. Als könnte sie nach allem, was in den letzten Monaten geschehen ist, kaum noch fassen, worum es eigentlich ging. „Ich habe einzig und allein“, sagt sie, „also ich wollte einfach nur einem Verletzten helfen, der am Boden lag.“
Lena Heinemann wohnt in Berlin-Friedrichshain. Sie hat darum gebeten, ihren Namen zu ändern, aus Sicherheitsgründen. Sie und ihr Freund haben als Zeugen gegen einen Nachbarn ausgesagt. Seitdem werden sie bedroht.
Sie leben in der Nähe der Rigaer Straße 94, ein autonomes Hausprojekt, das noch in Teilen besetzt ist. Die meisten besetzten Häuser in Berlin wurden längst verkauft, geräumt, saniert, neu vermietet. Die „Rigaer 94“ ist das gallische Dorf der Linksextremisten: Laut Verfassungsschutz ist sie die zentrale Institution der militanten autonomen „Anarcho“-Szene Berlins. Einige Bewohner und Besucher, etwa 30 bis 40 Personen, werden zu ihrem harten Kern gerechnet.
„Das ganze Haus hasst die Polizei“, steht über dem Eingang. Die Kneipe „Kadterschmiede“ im Erdgeschoss ist Treffpunkt der Szene; die Straßenkreuzung ein paar Meter weiter bezeichnet sie als ihren „Dorfplatz“. Regelmäßig gibt es dort Krawall, Mülltonnen und Autos werden in Brand gesteckt. Rücken Einsatzkräfte an, hageln Pflastersteine von den Dächern. Die Polizei traut sich nur in Truppenstärke vor.
Im März geriet die Nachbarin mittenrein in diesen Kleinkrieg. Es war der erste warme Tag, erinnert sich die 43-Jährige, als sie von ihrem Balkon zwei Männer vor einer Bäckerei streiten sah. Einer habe den anderen zu Boden gerissen, sich auf ihn gesetzt und ihn geschlagen oder gewürgt. Sie erkannte den breiten Kerl, ein Pole, der sich als Türsteher der Rigaer Straße 94 gebärdet. Sie schrie runter, er solle aufhören, ein Passant ging dazwischen, weitere kamen hinzu. Heinemann dachte, da kümmerten sich schon genug Leute. Doch als sie später wieder nachsah, harrte nur noch eine Frau bei dem Verletzten aus und schaute sich nervös um. Sie ging runter, um zu helfen – und wähnte sich in einem schlechten Film.
Auf die Anwohner wartete das Kiezgericht
Die andere Frau hatte die Polizei angerufen, die sagte, sie würden einen Krankenwagen schicken. Während sie warteten, sammelte sich eine Gruppe Autonomer gegenüber und beobachtete sie, eine vermummte Frau schoss Fotos von ihnen. Heinemanns Freund kehrte gerade von der Arbeit zurück und fragte, was vorgefallen sei. Da kam ein Bewohner der „Rigaer 94“ auf sie zu und drohte ihnen: „Ruft nicht die Bullen! Wir wissen, wo ihr wohnt.“ Als die Sanitäter eintrafen, umringte die Gruppe sie, beschimpfte sie, schlug und spuckte auf den Krankenwagen. Sie sprangen mit auf.
Der Krankenwagen hielt dann ein paar Straßen weiter, wo zwei Polizisten in Zivil auf sie warteten, um sie zu dem Vorfall zu befragen. „Das war alles total surreal“, sagt Heinemann.
Wenige Tage später fand sie ein anonymes Schreiben im Briefkasten. Darin werden die Personen, die die Polizei gerufen haben, aufgefordert, sich einer Art Kiezgericht in der Kneipe des Autonomen-Hauses zu stellen, um sich für ihr Verhalten zu verantworten. Damals zog die Angst bei ihr ein.
Sie schließt die Tür von innen ab. Altbau, selbst geschreinerte Wohnküche, die meisten Möbel haben sie vom Sperrmüll. Sie kaufen grundsätzlich nur secondhand. Heinemann arbeitet im sozialen Bereich, ihr Freund kommt aus Spanien, unterrichtet seine Sprache. Sie ist in Ost-Berlin geboren, hat miterlebt, was sie den Ausverkauf der Stadt nennt. Sie haben gegen Gentrifizierung und steigende Mieten demonstriert, verstehen sich als links, haben immer Grün gewählt. Aber in der Nachbarschaft sind sie nun der Klassenfeind.
Auf den Drohbrief folgten Plakate: „Denunzianten im Kiez!!!“ lasen sie plötzlich an Hauswänden und Laternen. Dass sie „Schweine“ seien und sich „widerlich“ verhalten hätten. Sie und andere Anwohner, die als Zeugen aussagten, seien Rassisten, die gegen den Tatverdächtigen hetzten, weil er Pole ist. Konflikte im Kiez löse man nicht mit der Polizei. Die Nachbarn müssten nun „einen Umgang“ mit „den Kollaborateuren“ finden.
Bei einer Kundgebung von Bewohnern und Sympathisanten der „Rigaer 94“ drohten Teilnehmer über Lautsprecher, sie sollten nicht glauben, dass der „Polizeiapparat“ ihnen hier ein ruhiges Leben garantieren könne. Auf linken Internetplattformen wie „Indymedia“ wurden ihre Namen und Adressen veröffentlicht.
An zwei Abenden habe es bei ihnen Sturm geklingelt, sagt Heinemann. Auf der anderen Straßenseite postierten sich nun öfter Leute, die sie beobachteten. Zwei Nachbarn berichten Ähnliches. Nachts seien Leute ins Haus gekommen und hätten an ihrer Wohnungstür geklingelt. Sie sprechen von „Psychoterror“.
Die Zeugen gelten als Kapitalisten und Spitzel
Vor dem Amtsgericht läuft jetzt ein Prozess gegen den „Türsteher“ der Rigaer Straße 94, den seine Freunde Isa rufen. Die Staatsanwaltschaft hat mehrere Vorwürfe gegen ihn zusammengetragen, drei Körperverletzungen, Beleidigung und Bedrohung von Polizisten. In der Auseinandersetzung, die Heinemann beobachtet hat, beruft sich der Angeklagte auf Notwehr, der andere Mann habe seinen Hund mit einer Flasche geschlagen und seine Frau bedroht, er habe ihn bloß außer Gefecht gesetzt. An sich ist es ein banaler Fall, aber die Verteidiger unterstellen den Ermittlern, sie hätten Zeugen gezielt beeinflusst; kritisieren, die Richterin sei befangen.
In der Szene wird Isa zum Opfer eines „Schauprozesses“ stilisiert. Sie hat der Prügelei einen politischen Überbau gezimmert: In der Logik der Autonomen sind die Zeugen zugezogene Kapitalisten oder gar Spitzel, die Polizei und Verfassungsschutz helfen, eine Zelle im Kiez aufzubauen. Ziel sei es, die „Rigaer 94“ zu diffamieren und so die Nachbarschaft zu spalten, um den „Widerstand“ gegen die „Besatzungstruppen“ zu brechen.
Eine Chronik auf einem Blog veranschaulicht, was mit Widerstand gemeint ist: „30.6. Steinwürfe gegen Knastprofiteur“. „27.6. Scheiben bei SPD eingeworfen“. „26.6. Brandanschlag im Nordkiez auf Privatauto von Schließerin.“ Es folgen weitere „Soliaktionen“ für Isa, der vier Monate in Untersuchungshaft saß. Um ihn festzunehmen, war die Polizei mit 300 Mann und einem Hubschrauber angerückt, der befürchtete Attacken von den Dächern ausspähen sollte.
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Manche Szenen lassen vergessen, was hier eigentlich verhandelt wird. Zivilpolizisten treten mit schlecht sitzenden Perücken auf, weil sie nicht enttarnt werden wollen. Zeugen werden umringt von Personenschützern in den Saal geführt. Durch die Fenster dröhnen Parolen gegen die „Denunzianten“ aus einem Lautsprecherwagen, der vor dem Gericht parkt. Im Publikum sitzen mehrere Dutzend Unterstützer des Angeklagten, darunter der Mann, der Lena Heinemann und ihrem Freund drohte, sie sollten nicht die Polizei rufen. Während sie aussagen, fallen höhnische Bemerkungen. Als der Verletzte seinen kaputten Knöchel zeigt, ertönt Gelächter von den Zuschauerbänken.
Im September will das Gericht ein Urteil sprechen. Für die Zeugen wird es wohl kein Schlussstrich sein. Beim Landeskriminalamt habe man versucht, sie zu beruhigen, sagt Heinemann: Ihr Leib und Leben seien nicht in Gefahr, linke Gewalt in Friedrichshain richte sich in der Regel gegen Sachen. Sie sollten das Auto weit weg parken und die Haustür gut abschließen. Die Polizei hat ihre Präsenz noch einmal erhöht.
Die Rigaer Straße wird seit Ende 2015 als „kriminalitätsbelasteter Ort“ deklariert, das verschafft den Beamten Sonderbefugnisse wie verdachtsunabhängige Personenkontrollen. Andere Anwohner klagen über die Einschränkungen ihres Alltags durch Kontrollen und Straßensperren.
In ihrer Wohnung, sagt Lena Heinemann, fühle sie sich wie in einer Bastion in einem Kriegsgebiet. Wenn sie das Haus verlässt, trägt sie ein Pfefferspray in der Tasche. Sie geht Umwege, schlägt einen Bogen um die Rigaer Straße. Bevor sie ins Auto steigt, läuft sie außen rum und schaut, ob die Radschrauben noch dran sind.
Sanierte Häuser werden immer wieder mit Farbbeuteln beschmissen
Ihre Nachbarn sind nach ihrer Zeugenaussage vor Gericht erst einmal in den Urlaub gefahren. Die Nerven lagen blank. Auch sie möchten ihre richtigen Namen lieber nicht nennen.
Sabine und Christian Pauly wohnen gegenüber der Rigaer Straße 94. Sie hatten einen anderen Vorfall beobachtet, bei dem der Angeklagte einen Passanten niedergeschlagen haben soll. Den Tumult danach hatten sie mit dem Handy gefilmt. Seither werden sie als Polizeispitzel beschimpft. Sie seien schon oft aufgefallen, heißt es auf den einschlägigen Seiten, weil sie mit Kamera auf dem Balkon erschienen, „wenn besser keine Kamera da gewesen wäre“.
Sie sind Anfang 40, leben seit 12 Jahren in Friedrichshain. Sie ist Logopädin, er Angestellter einer kleinen Softwarefirma. In seiner Freizeit fotografiert Christian Pauly gern.
In ihrer Wohnung hängen gerahmte Landschaftsaufnahmen, dazwischen ein Bild von brennenden Barrikaden und eins von vermummten Gestalten auf einem Dach, die Fackeln tragen. Die zeigten sie Freunden, erzählen sie, wenn sie versuchten, den Wahnsinn vor ihrer Haustür zu beschreiben. „Wir fühlen uns im Stich gelassen“, sagt Sabine Pauly. „Die Politik toleriert, dass eine radikale Minderheit den Ton angibt.“
SPD will das Haus verstaatlichen
Der Kampf um die „Rigaer 94“ flammt seit den 90er-Jahren immer wieder auf. Eigentümer wechselten, es wurde geräumt, wieder besetzt, wieder geräumt, wieder besetzt. Mittlerweile haben die meisten Bewohner Mietverträge, die Kneipe im Erdgeschoss nicht. Der letzte CDU-Innensenator kriegte es nicht hin, sie rechtmäßig zu räumen. Die SPD will das Haus verstaatlichen, um es zu „befrieden“, bietet dem Besitzer aber zu wenig Geld. Die Grünen luden zum runden Tisch ein, doch die Bewohner kamen nicht.
Am Ende dieser Geschichte könnte stehen, dass die Nachbarn ausziehen. Beide Paare haben es überlegt. Aber von ihrem Gehalt können sie sich keine Wohnung in der Innenstadt mehr leisten, die Mieten sind über ihr Budget geklettert. So bleibt vorerst die Hoffnung, dass sich die Szene ein neues Feindbild sucht.
Für ein anderes linkes Hausprojekt am „Dorfplatz“ läuft demnächst der Pachtvertrag aus. Es heißt, der Eigentümer wolle ihn nicht verlängern und das Haus räumen. Dann, in dieser Einschätzung ist sich der Kiez einig, wird der nächste Kampf beginnen.
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Wo stammt denn der Text her?
Edit: Vergiss es, ich stand auf dem Schlauch.
Als stark linksorientierter nerven diese Leute extrem. Merken die denn nicht, dass sie damit die öffentliche Meinung nur gegen sich lenken? Dass die Rechtsradikalen extrem davon profitieren und ihre falsche Äquivalenz etablieren können? Man muss sich seine Schlachten gut aussuchen.
Das hier sind nicht mehr die Zeiten von Marx, der Pariser Kommune, oder der Weltkriege. Es wird keine große Arbeiterrevolution mehr geben. Dafür ist Gesellschaft ist insgesamt deutlich moralischer und deutlich empfindsamer für die Probleme der Arbeiterklasse geworden. Systemische Interessen der Kapitalisten und interne Widersprüche des Kapitalismus gibt es immernoch, aber wenn man sich nicht wie ein gewalttätiger Vollidiot anstellt kann man die sogar vernünftig diskutieren.
aber wenn man sich nicht wie ein gewalttätiger Vollidiot anstellt kann man die sogar vernünftig diskutieren.
Und deshalb mach ich jetzt diesen Tisch hier kaputt!
Wenn ich nicht recht hätte, würden Autos nicht so gut brennen!
Dafür ist Gesellschaft ist insgesamt deutlich moralischer und deutlich empfindsamer für die Probleme der Arbeiterklasse geworden
Das ist nicht der eigentliche Grund weswegen es keine Arbeiterrevolution mehr geben wird. Der Grund ist, dass es gar keine große Arbeiterklasse mehr gibt wie damals im späten 19. Jahrhundert. Wahrscheinlich hat die Empfindlichkeit gegenüber der Arbeiterklasse in den letzten Jahren sogar abgenommen, weil sie einen immer kleineren Teil der Gesellschaft ausmachen.
Und was genau unterscheidet den Angestellten im Supermarkt, der sich den wesentlichen Teil der Produkte, die er verräumt und verkauft gar nicht leisten kann, vom Arbeiter (indirekt) bei VW, der sich (dank ausgelagerter Beschäftigung bei einer Zeitarbeitsfirma) die Autos, die er zusammenbaut auch nicht leisten kann?
Die Tätigkeiten der Arbeiter mögen sich geändert haben, aber eine Arbeiterklasse im Sinne der Definition gibt es sehr wohl, und die ist auch nicht wirklich geschrumpft. Ihre Umstände haben sich (gemeinsam mit dem Rest der Gesellschaft) angehoben, aber die Probleme sind die gleichen geblieben.
Früher war es üblich, Jahrzehntelang bis Lebenslang im gleichen Betrieb zu bleiben - da ist natürlich die Möglichkeit zur gemeinsamen Organisation deutlich einfacher als heutzutage, wo schon bei kurzfristigen Auftragseinbrüchen gerne mal die halbe Belegschaft abgebaut und in ein paar Monaten wieder neu eingestellt wird - oder gleich auf Subunternehmer und Leiharbeiter zurückgegriffen wird. Da ist sich als Belegschaft organisieren deutlich schwieriger.
Und die wirtschaftliche Situation der Arbeiterschaft lässt auch deren Streitbereitschaft massiv sinken.
Wer tritt schon öffentlich gegen seinen Arbeitgeber auf und riskiert eine Kündigung, wenn die Haushypothek noch nicht abbezahlt ist, der Autoleasing-Vertrag noch zwei Jahre läuft und man eh nur noch ein paar Jahre bis zur Pension hat?
Aber wie genau sind die Probleme "gleich geblieben"? Ich kenne noch die Geschichten meiner Großeltern, wo der Cousin X als Kind an Unterernährung gestorben ist und Tante Y an irgendeiner behandelbaren Krankheit elend verreckt ist, weil das Geld für den Arzt nicht gereicht hat. (Und nein, nicht wegen dem 2. WK, davor). 3 Generationen mit 8 Menschen in einer 38m2-Wohnung mit einenhalb Zimmern und Wasser am Gang war in der Arbeiterschaft der Zwischenkriegszeit keine besondere Ausnahme, heute ist das eigene Haus für viele durchaus im Bereich des Möglichen - das war damals völlig undenkbar. Ich würde da doch behaupten, dass diese Probleme nicht "die gleichen geblieben" sind...
Und die Arbeiterbewegung ist aus echter Not und echtem Elend entstanden, die Leute haben sich nicht den Schädel von der Polizei und dem Werksschutz einschlagen lassen, weil sie sich keinen Neuwagen leisten konnten, sondern weil ihnen die Kinder in den Elendsquartieren an Krankheiten und Hunger zugrunde gegangen sind. DAS ist halt schon nochmal eine andere Motivation - und von diesem Momentum haben Arbeiterschaft und die Gewerkschaften halt bis lange in die Nachkriegszeit gezehrt. Sie waren dabei halt so erfolgreich, das ihre heutige Klientel gar nicht mehr weiß, wie es früher ausgesehen hat oder was wir ihnen heute alles verdanken.
Die Trennung in (Industrie-)Arbeiter und Angestellte macht heute keinen Sinn mehr, da der tertiäre Sektor heute die Rolle der früheren produzierende Industrie übernommen hat, aber davon abgesehen geht es der wirtschaftlichen "Unterschicht" schlicht zu gut, um sich mal ordentlich auf die Hinterbeine zu stellen.
Und was genau unterscheidet den Angestellten im Supermarkt, der sich den wesentlichen Teil der Produkte, die er verräumt und verkauft gar nicht leisten kann, vom Arbeiter (indirekt) bei VW, der sich (dank ausgelagerter Beschäftigung bei einer Zeitarbeitsfirma) die Autos, die er zusammenbaut auch nicht leisten kann?
Es gibt weitreichende rechtliche Unterschiede und Angestellte verrichten idr. nicht schwere körperliche Arbeiten, sondern geistige Aufgaben. Davon abgesehen reicht die Angestelltenschicht weit in die Mittelklasse oder sogar obere Mittelklasse hinein. Unter den Arbeitern tun das z.B. die Handwerker mitunter auch. Historisch ist die Summe von Angestellten+Arbeitern in etwa gleich geblieben, aber das Prekariat ist auf lange Sicht stark geschrumpft, u.a. weil viele Angestellten Berufe gute Mittselschichtarbeitsplätze sind, bei Arbeitern eher weniger und Angestellte haben in den letzten 100 Jahren stark zugenommen.
Und was genau unterscheidet den Angestellten im Supermarkt, der sich den wesentlichen Teil der Produkte, die er verräumt und verkauft gar nicht leisten kann
Ähm... wtf? Der Supermarktangestellte kriegt so 11 € die Stunde. Das reicht locker aus, um sich eigentlich alles, was so ein Supermarkt hat zu kaufen. Halt nicht gleichzeitig, das wäre aber absurd.
Dafür ist Gesellschaft ist insgesamt deutlich moralischer und deutlich empfindsamer für die Probleme der Arbeiterklasse geworden.
Richtig, erinnere mich noch für die Empfindsamkeit für und Solidarität mit dem GdL-Streik, in dessen Verlauf die SPD zu einer ihrer Kernkompetenzen zurückgefunden, und ein Gesetz zur Stärkung von Arbeitnehmerrechten durchgesetzt hat.
Ich mag Nachrichten aus einem angrenzenden Paralleluniversum, die geben mir immer ein wenig gute Laune, wie es die Realität einfach nicht mehr zu tun vermag.
Ich glaube nicht, dass das massive Auswirkungen hat. Ist ja mehr ein lokal begrenztes Problem. Denke eher, dass so Sachen wie das Frontal 21-Drama erheblichen Schade anrichten. Die Flüchtlingskrise spaltet die Nation und solche unnötig aufgebauschten Stories schaden da massiv.
Ah, die Rigaer Straße. Ich wohne hier und liebe die Straße und das Gebiet. Von diesem Fall habe ich zwar etwas mitbekommen, nicht jedoch von dem Mobbing und den Drohungen gegen hier wohnende Menschen. Trotzdem kann ich vielleicht ein paar Eindrücke geben, was hier in der Straße so läuft.
Vorneweg: Ich bin extrem links eingestellt, jedoch nicht Linksextrem. Ich lehne Gewalt in jedweder Form ab.
Ist die Rigaer Straße also ein linkes Paradies oder der chaotische Gewaltsumpf den man aus solchen Artikeln kennt? Die Wahrheit liegt dazwischen.
Andauernd hört man etwas von brennenden Autos, fliegenden Steinen und Gewalt; Diese Aussagen sind überzogen- Es kommt vor, das Mülltonnen brennen und auch mal ein Auto; Aber häufig auf keinen Fall und meistens korreliert es mit Events wie dem G8 Gipfel.
Ansonsten ist diese Straße -solange du kein Polizist oder Nazi bist- außerordentlich friedlich. Hier fühle ich mich sicherer und wohler als in eigentlich jeder anderen Straße/Ort in Berlin. Es ist außerdem ruhiger als in vielen anderen Gebieten. Traumhaft.
Jedoch; Einige der Linksextremen hier ärgern mich echt mit ihrem totalen Hass gegenüber der Polizei. Auch wenn ich, wie gesagt, nichts davon mitbekommen habe dass hier ansässige Leute bedroht werden halte ich das für absolut möglich. Ich habe auch größtenteils schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht, bin aber auch reflektiert genug um zu wissen, dass nicht jeder Polizist ein schlechter Mensch ist- Trotzdem würde ich mich hüten zu versuchen das einem Anwohner hier zu erklären.
Eine Anekdote zur Illustration:
Zur letzten Wahl kamen drei AFD-Leute in die Straße um Plakate aufzuhängen. Das war natürlich reinste Provokation und Dummheit; Dennoch natürlich ihr Recht, welches ich ihnen auch nicht absprechen möchte. Die führten sich auch absolut madig auf, beschimpften z.b einen Freund von mir als "Scheiß Türken" als er aus dem Fenster sah. Keine Sympathie mit denen.
Kaum haben die angefangen ein Plakat aufzuhängen, kamen aus einem Haus ein dutzend vermummter Punks rausgestürmt und forderten die AFD Leute auf sich zu verpissen. Als die das nicht sofort taten, haben die Punks leicht mit Holzplanken gegen deren Auto gehauen, jedoch nie einen von den AFD Leuten Schaden zugefügt. Dann klauten sie deren Leiter und rannten davon. All in all habe ich die Aktion auch ein bisschen gefeiert, obgleich ich das Bedrohen als too much empfunden habe.
Die AFD Leute riefen daraufhin die Polizei. Jene kam, nahm Zeugenaussagen auf (was eine Weile dauerte) und fuhr danach wieder weg.
Noch am selben Tag wurde eine spontane Kundgebung gehalten um sich über unrechtmäßige Polizeipräsenz in der Straße zu beschweren.
In diesem Moment brach ich deutlich mit diesen Leuten. Obgleich ich deren Aktion grundsätzlich okay fand, ist Tatsache, dass Leute auf offener Straße bedroht und bei der Ausübung eines Grundrechtes behindert wurden. Vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte der Straße hatte die Polizei einen legitimen Grund um hier zu sein- Und das wurde sofort wieder für den Kampf gegen die Polizei instrumentalisiert.
Anekdote Ende.
Aber die ganze Sache ist wirklich nicht schwarz und weiß. Die Polizei hat nämlich im Laufe der Zeit auch schon viele mistige Aktionen gebracht und sich sehr rabiat und teilweise auch widerrechtlich verhalten. Es ist auch nervig, dass man manchmal mehrere Wochen lang 24/7 einen Polizeibus vor der Haustür hat, oder eine Kolonne in Kampfmontur demonstrativ durch die Straße läuft und in die Fenster leuchtet.
Aber deswegen einen absoluten Hass gegen jeden Polizisten zu hegen ist mir unbegreiflich- Das ist die selbe Mechanik, die einen Nazi dazu bringt Schwarze zu hassen, nur weil er mal gelesen hat, dass ein Asylant ein Mädchen vergewaltigt hat.
Als ob das allen Polizisten Spaß macht hier in der Straße (wo sie nur gehasst werden), auch im Winter, manchmal stundenlang draußen stehen zu müssen. Das sind auch nur Anordnungen von Oben, die ausgeführt werden müssen. (Ja, müssen. Es ist immer bedenklich, wenn Polizisten Willkür Entscheidungen treffen dürfen- Das kann nämlich mal gut, mal sehr schlecht ausgehen.)
Das ganze hier mutet ein bisschen wie der verschissene Israel/Palästina Konflikt an. Im Laufe der Zeit hat sich mal die eine, mal die andere Seite absolut daneben benommen; Es wäre einfach mal an der Zeit, dass es ein großes, vielleicht auch regelmäßiges, Plenum gibt und die ganze Thematik einmal ruhig besprochen wird- Denn ich sehe sehr wohl einen gesellschaftlichen Mehrwert, der durch die Hausbesetzer/Extremere Linke Szene produziert wird. Diese sind meistens sehr inklusiv, engagieren sich für Geflüchtete und Diskriminierte und gegen die Verdrändung durch Gentrifikation, veranstalten nette Events und Konzerte sowie Küchen für alle, die Leuten ohne großen Geldbeutel sehr gelegen kommen. Und wenn der Besitzer eines Hauses nicht einmal ausfindig gemacht werden kann, bzw. sich nicht meldet auf Nachfragen, dann sehe ich wirklich keinen Ansatz um das Besetzen eines Hauses zu untersagen.
Danke für den Beitrag und die differenzierte Sicht.
Ich war ungelogen ganz happy über eine linke Szene als ich in die Ecke zog. Aber in dieser Konzentration ist es echt nicht mehr lustig, und ein zu grosser Teil hat einfach nur einen an der Waffel. Und ich sehe einfach nicht dass die Vernünftigeren, so es sie gibt, auch nur versuchen da einzuwirken. Vor einer Weile hat einer am Dorfplatz drei Reihen Kopfsteine entfernt (die grosse Variante), was einen Graben hinterlässt der einen unvorsichtigen Radfahrer schwer verletzen kann. Das muss ja eine Weile gedauert haben, und an dem Abend war dort einiges los, da müssen eine ganze Reihe Leute aus der Szene unbeeindruckt dabei zugesehen haben.
Und wenn der Besitzer eines Hauses nicht einmal ausfindig gemacht werden kann, bzw. sich nicht meldet auf Nachfragen, dann sehe ich wirklich keinen Ansatz um das Besetzen eines Hauses zu untersagen.
Das ist so nicht richtig. Der Eigentümer lässt sich nur vertreten, weil er ansonsten natürlich mit persönlichen Angriffen zu rechnen hat, siehe die Zeugen hier, oder auch Vorbesitzer die auch zu Hause besucht wurden.
Nun, ich ekläre mir das Nichteingreifen einerseits mit Gruppendynamiken, andererseits aber auch dadurch, dass man Angst hat geschmäht zu werden. Das ist schade, aber leider so. Gerade in Berlin, wo die Wohnungssuche echt ein Kampf ist, würde ich es mir einfach doppelt und dreifach überlegen, ob ich der Geschmähte im Kiez werden möchte.
Hm. Hast du dafür Belege? Alles was ich dazu finden kann, ist dass der Eigentümer eine britische Briefkastenfirma mit Sitz auf den Jungferninseln ist. Hier z.B https://www.taz.de/!5380995/ Anscheinend hat der Anwalt Drohungen erlitten und es ist durchaus möglich, dass der Eigentümer in Deutschland sitzt und Angst hat, aber die ganze Sache mit Briefkastenfirma und Steueroase mutet dubios an. Da kann genauso ein großer, internationaler Immobilienspekulant oder die Volksrepublik China oder der Vatikan oder whatever letzten Endes dahinter stehen.
Siehe Emma Watson, die auch über ein Konstrukt auf den Jungferninseln ihre Anonymität beim Hauskauf gewahrt hat. Das muss nicht zwingend "dubios" sein, sondern verhindert (in beiden Fällen) Besuche von "Fans".
Tut mir leid, kaufe ich in diesem Fall nicht.
Wenn der Besitzer tatsächlich Angst vor Besuch hätte, dann könnte und würde der Anwalt das doch so vor Gericht äußern, das ist doch auch für den Prozess an sich ein relevanter Sachverhalt. Stattdessen kommt die Äußerung, paraphrasiert,:" Dass er nicht ermittelt werden konnte." Nicht: "Mein Mandant fürchtet sich vor Übergriffen."
Das hinter einer Steueroasenbriefkastenfirma der ängstliche, verwundbare, gutbürgerliche Heinz-Müller steht halte ich für einen Leap of Faith.
Das ist so nicht richtig. Der Eigentümer lässt sich nur vertreten, weil er ansonsten natürlich mit persönlichen Angriffen zu rechnen hat, siehe die Zeugen hier, oder auch Vorbesitzer die auch zu Hause besucht wurden.
LOL, eine Holding irgendwo im Ausland hat Angst vor Besuchen der autonomen Szene, das hat nichts damit zu tun, dass sie nicht die tatsächlichen Eigentumsstrukturen offen legen wollen. Ich hätte da eine schöne Brücke die ich dir günstig verkaufen würde.
Du verstehst nicht. Der Eigentümer benutzt vermutlich die Holding als Instrument um in Person annonym zu bleiben. So wie Du und ich den Usernamen.
Soweit stimme ich dir zu, nur glaube ich nicht dass er das aus Angst vor den Autonomen tut sondern eher um Steuern zu sparen ¯\_(ツ)_/¯.
Nebenbei zeugt ein derartiger Umgang mit den Gerichten von einem Verständnis des Rechtsstaats dass davon ausgeht, dass du nur genug Geld haben musst um die Rechtslage ignorieren zu können. (und Henkel hat diese Sicht ja auch mit allen Kräften unterstützt)
Frage: Wenn du eine Straftat sehen solltest, was bzw. ab wann würdest du etwas tun?
Kommt ganz auf die Straftat und die Situation an. Wenn ich eine Person sehen würde, die sich beim Einkauf nen Apfel in die Tasche steckt würde ich vermutlich nichts tun. Einem Taschendieb würde ich versuchen das Handwerk zu legen, indem ich die Umstehenden auf ihn aufmerksam mache. Wird er irgendwie festgesetzt würde ich dann auch die Polizei rufen.
Wenn vor mir jemand eine Mülltonne anzünden würde, dann bilde ich mir ein, dass ich mutig genug wäre um der Person meine Meinung zu them Thema zu erläutern- Nämlich, dass diese Person damit der "linken Sache" schadet und das mal bitte lassen soll. Die Polizei würde ich glaube ich noch nicht einschalten. Autos mag ich persönlich nicht, anzünden finde ich trotzdem etwas heftig. In beiden Fällen würde ich die Feuerwehr rufen, die dann sowieso die Polizei mitschleppt.
Wenn jemand bedroht oder angegriffen werden sollte, würde ich sofort die Polizei rufen. Das ich bei den AFD Leuten nicht die Polizei rief, hing damit zusammen, dass sie sich wie gesagt extrem mistig aufgeführt haben und Personen beleidigten (Ohne Anlass oder Grund.) Ich fand, dass eine gewisse verbale Zurechtweisung dafür angemessen war, darum unterließ ich es auch diese AFD Leute wegen Beleidigung anzuzeigen. Wäre aber tatsächlich auf diese Personen eingeschlagen worden, hätte ich sofort die Polizei gerufen.
Ansonsten ist diese Straße -solange du kein Polizist oder Nazi bist- außerordentlich friedlich.
Oder solange man Dich nicht einfach dazu erklärt - Deine eigene Haltung eines von beiden, oder beides, nicht zu sein spielt dann nämlich keine so große Rolle mehr. Schon leicht unpraktisch, wenn so ein Mob mal aus dem Ruder läuft, gell?
gegen die Verdrändung durch Gentrifikation
Und bedrohen dann halt auch mal Personen, die mit zu starken, schwäbischen Einschlägen sprechen. Mich hats dummerweise mal in meiner Anfangszeit meines Berlin-Wohnsitzes, Anfang des letzten Jahrzehnts, genau einmal in die Ecke verschlagen (nein, ich hätte mir damals bestimmt keinen teuren Wohnraum leisten können), und als adäquate Antwort auf die Frage nach dem Weg wurde damals wohl das Umschubsen der Person mitsamt dem Fahrrad angesehen - fast vor ein fahrendes Auto, wohlgemerkt. Ganz nett, diese Leute.
Dumme Honks hast du überall mal. Ein einzelner Vorfall von vor 8 Jahren, man weiß auch nicht wo genau diese Schubser herkamen, kann leider nicht zu einer Verallgemeinerung dienen. Ich wurde auch mal von einem Rechten vor ein fahrendes Auto geschmissen, weiß aber auch, dass nicht jeder von "denen" Gewaltbereit ist.
Natürlich hast du aber mit deinem ersten Punkt recht. Jede Gruppe, die sich durch ein "Wir gegen die" definiert kann leicht gefährlich werden. Ändert aber auch nichts an der grundsätzlichen Friedlichkeit der Straße.
Von der Erzählung und dem Artikel wirkt es so als ob die R94 Gesellen wie die Reichsbürger den bestehenden Rechtsstaat nicht akzeptieren würden und ihre eigenen Gesetze in einem Gebiet etablieren wollten.
Reichsbürger ist vielleicht sogar ein relativ guter Vergleich. Ein paar Einschränkungen würde ich aber schon treffen; Nämlich habe ich nicht das Gefühl, dass sie ihre Gesetze in dem gesamten Gebiet projezieren wollen- Sondern sie wollen, dass die Polizei sie in Ruhe lässt und sie in dem Haus leben können. Das jemand in diesem Konflikt mitreingezogen wird, wenn angenommen wird, dass man die Polizei untersützt ist möglich (und scheiße)- Aber in dem hypothetischen Fall, dass die Polizei verschwinden würde und die in dem Haus unbehelligt leben könnten, glaube ich nicht, dass weiterer Ärger entstehen würde.
Aber der Ärger entsteht doch auch so. Wie der Fall im Artikel, es gab eine Auseinandersetzung zwichen einer Person aus dem R94 Umfeld und einer Person aus einem anderen Umfeld. Die Straße ist ja weiterhin öffentliches Gebiet und dort ist der Vorfall passiert.
Wenn die Polzei nun da Gebiet um R94 nicht mehr agiert entsteht ein rechtsfreier Raum in dem die Mitglieder von R94 jemanden zusammenschlagen können und dann die medizinische Versorgung verhindern. Die Person erliegt ggf. ihren Verletzungen da sie keinen Zugang zu medizinischer Versorgung hat. Das ist dann ein Totschlag ohne die Möglichkeit den Täter zu ermitteln und ihn rechtsstaatlich zu bestrafen.
Die Polizei darf nicht einfach ein Gebiet auslassen.
Da stimme ich dir auch zu, wollte ich auch nicht fordern. Polizei sollte natürlich zu jeder Straße Zugang haben.
Ich wollte nur herausstellen, dass ungleich Reichsbürger sie mit dem restlichen Staat nicht groß brechen wollen. Natürlich schätze ich, dass der Großteil der Bewohner auch stark Staatskritisch ist, ich kann jedoch aus Kontakt mit ihnen nicht erkennen, dass sie, anders als Reichsbürger, jeden Aspekt des deutschen Staates per se ablehnen.
Weite Teile der Autonomen in Deutschland sind de facto unpolitisch und reiner Selbstzweck heutzutage. Politik wird hier bloß als Vorwand vorgeschoben um eigene Machtansprüche zu argumentieren und sich zu nehmen was man will. Ist nichts anderes als eine andere Form von organisiertem Verbrechen wie z.B. in der Rigaer 94. Totalitär und faschistoid, aber in politisch korrekter Form.
Totalitär und faschistoid, aber in politisch korrekter Form.
Ja.. wer heute kein Rassist ist, "weil man kein Rassist sein soll", wäre wohl "damals" Rassist gewesen, weil man "damals" Rassist sein sollte. Das ist nicht wirklich viel besser, und sobald der Wind sich dreht, dreht das Fähnchen sich mit. Und es ist echt eine Schande wegen denen, die das "Herz am richtigen Fleck haben", aber in ihren eigenen Reihen als nicht radikal genug gelten, statt als die einzigen, die von der Sache nicht komplett abgefallen sind.
When it gets down to having to use violence, then you're playing the system's game. The establishment will irritate you - pull your beard-flick your face - to make you fight. Because once they've got you violent, then they know how to handle you.
-- John Lennon
Repeat after me: wenn du ein Schläger bist, bist du eine Nutte des Systems. Eine dumme dazu. Fahnen, Farben, Abkürzungen sind scheißegal. Es geht nicht um Pazifismus, es geht darum, es nicht (bestenfalls leichtfertig, schlimmstenfalls bösartig) auf eine Ebene zu ziehen, auf der "die da oben" es, mit genügend Zuspitzung, ein für alle mal komplett beenden könnten, und jeden erschießen oder einsperren könnten. Die fahren da dankend mit dem Panzer drüber.
Sowohl die Faschos, ob rechts oder links, als auch die Korruption im "System", gegen die sie angeblich sind, der sie aber zuarbeiten -- die alle haben Angst vor Worten, d.h. vor Argumenten, und vor dem Menschenrecht, das der einzelne Mensch als solcher genießt bzw. genießen sollte. Gegenmittel sind Gewalt und Sophisterei, also z.B. auch Slogans (die immer mit ihrem Imperativ, "$sache tun!", gegen viele Plakate ist Donald Trump's Twitter Literatur).
Soso. Und das hast du aus welcher sicheren Quelle, die nicht dein Arsch ist?
lol
Radikale sind halt immer die letzten Asis, egal ob links oder rechts.
Bodensatz halt.
Naja, die Bürger in der Französischen Revolution waren auch ziemlich radikal...
Das Imperiale Frankreich war allerdings keine Demokratie.
Also gibst du zu das radikale Aktionen in manchen situationen nötig sind, was wenn die Demokratie durch Lügen und falsche Informationen ausgehebelt wurde?
Wenn die Demokratie ausgehebelt ist, ist sie keine mehr.
Ja klar und der Terroeur, oder wie man das schreibt, folgte dann daraus
Rechtsradikalen wollen Leute mit bestimmter Herkunft ausrotten. Das halte ich für schlimmer obwohl das hier eher eine unpopuläre Meinung ist.
Da stimme ich im großen und ganzen zu. Ich beurteile die "Gültigkeit" einer Ideologie/Wieauchimmermandasnennenmöchte danach, mit wie vielen Menschen anderer Ansichten/Herkunft/whatever ein Mensch mit dieser Ideologie friedlich koexistieren kann. Demnach ist der Linksextreme, der alle Polizisten und Nazis hasst, mir lieber als der Nazi, der alle Afrikaner, Juden, SJW etc. hasst.
Trotzdem macht mich Linksextremismus unendlich traurig, da er der "linken Sache" schadet. Ein Mann, der morgens aufwacht und sein Auto abgefackelt vorfindet, der sagt sich eher nicht: "Jooa, die Linken sind ja ganz dufte.".
Demokraten in Saudi-Arabien zum Beispiel, auch alle scheiße.
Full ACK. Egal ob sie eine "Nationalbefreite" oder "Faschismusbefreite" Zone proklamieren.
Aber leider ignorieren zu viele die Fehler des eigenen Teams, man Kämpft schließlich gegen die Umvolkung respektive den Faschismus.
Während sie warteten, sammelte sich eine Gruppe Autonomer gegenüber und beobachtete sie, eine vermummte Frau schoss Fotos von ihnen. Heinemanns Freund kehrte gerade von der Arbeit zurück und fragte, was vorgefallen sei. Da kam ein Bewohner der „Rigaer 94“ auf sie zu und drohte ihnen: „Ruft nicht die Bullen! Wir wissen, wo ihr wohnt.“ Als die Sanitäter eintrafen, umringte die Gruppe sie, beschimpfte sie, schlug und spuckte auf den Krankenwagen. Sie sprangen mit auf.
Das Venezuela Deutschlands, meine Damen und Herren. Aber vermutlich tauchen gleich die üblichen Verdächtigen auf und erklären uns, warum das eigentlich nur wünschenswerte Herrschaftskritik ist.
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Ne, eher nicht so. Auch in der extremer linken Szene genießt die R94 keinen Rückhalt mehr. Die Spacken, die das noch gut finden, muss man wirklich suchen. Zum Glück. Das hat nichts mehr mit links oder Welt verbessern wollen oder Kritik zu tun. So ein Verhalten würde ich persönlich auch nicht als Links einordnen, das ist für mich ziemlich weit Rechts. In jedem Fall aber widerlich.
Auch in der extremer linken Szene genießt die R94 keinen Rückhalt mehr.
Naja das kann ich so nicht bestätigen.
Krass wieviele Lügen du in so einem kleinen Text unterbringen kannst.
Ausflug von ede, oder selber rechts offen?
Eine etablierte linke Gruppe, die sich 1:1 an von linken propagierten, revolutionären Strategien hält und linke Ziele verfolgt als rechts zu bezeichnen ist schon eine Meisterleistung der mental gymnastics.
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Welche Überaschung lol
Wenige Tage später fand sie ein anonymes Schreiben im Briefkasten. Darin werden die Personen, die die Polizei gerufen haben, aufgefordert, sich einer Art Kiezgericht in der Kneipe des Autonomen-Hauses zu stellen, um sich für ihr Verhalten zu verantworten.
Was unterscheidet diese Truppe von außer Namen und Kleidung von den Reichsbürgern? Selbsternannte Gerichte mit eigenwilliger Rechtsordnung sind dort ja auch in Mode.
Hm. Evtl. lassen sie ihre Kinder Impfen?
Ehrliche Antwort: Der gute Gedanke. Reichsbürger denken, die Bundesrepublik Deutschland ist nicht der rechtmäßige Staat auf diesem Gebiet, weil sie meinen, das deutsche Reich hätte als Völkerrechtssubjekt nicht aufgehört zu existieren. Die Autonomen halten aber gar keinen Staat überhaupt für gerechtfertigt. Sie möchten, dass alle Menschen selbstbestimmt zusammenleben und sich ihre Regeln selbst geben ohne ihre Regeln von oben zu bekommen.
Dass es natürlich absoluter Humbug ist, dann selber eine dem Staat ähnliche Gewalt in Form eines Gerichts auszuüben an Leuten, die sich nicht als Teil ihrer Gemeinschaft betrachten, ist denke ich den meisten, die die Situation von außen betrachten, klar. Aber wenn man eben das Ziel hat ohne den deutschen Staat zu leben, dann muss man sich gegen die Gewalt des Staates verteidigen und die Polizei gefällt einem da natürlich nicht so recht. Wenn man sein autonomes Projekt als Selbstversorger auf einem Bauernhof im hintersten Brandenburg macht, sorgt das auch nicht für Probleme, aber in Berlin klappt das eben nicht sonderlich gut.
Da muss Polizei rein, die Leute festnehmen und das abreißen, das wars. Wenn die Polizei und Ärzte angreifen, Autos anzünden und kaputt machen, Leute die sie nicht mögen erpressen, bedrohen und zu nem Kiezgericht "einladen" dann sind das Terroristen, und so soll auch mit ihnen umgegangen werden.
Linksradikale itt: Lügenpresse, Lügenkresse. Alles fake news.
Na dann verlinke doch mal diese Flut der linksradikalen Apologeten. Ich sehe keine.
Es bleibt also dabei. Kein einziger Kommentar, der etwas auch nur annähernd beinhaltet, was du hier behauptest. Ich verstehe euch Schwarzseher nicht.
Du musst die Augenklappen runternehmen beim Lesen.
Ich weiß es ist schwer zu verstehen, aber die Fesstellung dass eine Zeitung einen Bias hat ist nicht das gleiche wie "Lügenpresse" oder würdest du tatsächlich sagen, dass TAZ und Bild völlig neutral berichten?
Ich würd sie nicht der Lüge bezichtigen nur weil die Sachen berichten welche mir nicht passen. Das tun beide eher selten und ich würde beide random blogs ausm Internet vorziehen, vor allem die TAZ.
nö aber wenn du dir die Berichterstattung zu "Säure Konfetti" (bei der Räumung der Liebig 14 war das glaube ich) oder Säure in den Wasserpistolen der Clownsarmy in Heiligendamm vor Augen führst, die große aufmacher für die Springer Presse waren und deren Nichtexistenz dann wenn überhaupt als Randnotiz im vermischten eingestanden wird, dann wirst du vielleicht verstehen warum Menschen nach anderen Quellen fragen.
Was nicht heißt, dass die geschilderten Ereignisse so nicht passiert sind. Als Person der "die Szene" nicht fremd ist, muss ich leider eingestehen, dass die 94 in den letzten Jahren wirklich ziemlich ins LARPing verfallen ist.
Boah immer dieses schwammige Gelaber, dass suggeriert als wäre das hier ein Linksextremen-Paradies.
Wenn dich Kommentare von anderen Usern stören, dann antworte gefälligst auf die Kommentare selbst anstatt hier so eine verallgemeinernde Scheiße zu verzapfen.
Ist halt schwer wenn es diese Kommentare garnicht gibt.
Gibt es noch andere Medien außer der Welt, die über die Geschichte berichten?
Wenn Du Quellen aus erster Hand willst kann ich Dir die widerlichen Plakatierungen in mehreren Runden im Kiez bestätigen. Anklage als Denunzianten, wie dumm man denn sei für die Szene erkennbar auf dem Dorfplatz Aussagen zu machen, Häme dass die Polizei die Denunzianten nicht schützen könne, Verharmlosung der Körperverletzung bzw lustig machen darüber.
Wenn du da irgendwo in der Peripherie wohnst solltest du hier vielleicht lieber mal nen Gang zurückschalten. Man weiß ja nie, welcher Spinner hier mitliest und bei einigen Leuten würde es mich nicht wundern, wenn sie selber zum militanten Kern gehören.
Hast du da evtl. Fotos? Oder könntest die ohne dich in Gefahr zu bringen machen?
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Hab zumindest keine gefunden, die es in dem Umfang tun. (Denn ja, mir wär ne neutralere Quelle auch lieber gewesen).
Faktisch scheint es aber zu stimmen, wird zumindest vom angesprochenen Blog bestätigt. Auch wenn das natürlich alles andere Hintergründe hat, und die beiden Paare selbstverständlich Polizei-U-Boote sind.
Besagtes Blog werd ich nicht verlinken, da es scheinbar die echten Namen der Betroffenen enthält. Findet man aber schnell, wenn man das Zitat sucht.
Welches Zitat? Ich habe versucht darüber was zu finden und die einzige Quelle scheint die Welt zu sein.
Hier ist der Blog: https://verfahrengebiet.noblogs.org/free-isa/ubersicht/
TL;DR Darstellung der Automomen: Jemand soll dem Hund von dem Angeklagten (Isa) ne Flasche übern Kopf geschlagen haben und dann Isas Frau bedroht haben. Darauf habe Isa demjenigen zu Boden gebracht. Notwehr. Jeder der was anderes behauptet ist nur Teil einer Repressionsmaschinerie.
Der Mann des Paares über welches die Welt berichtet sei außerdem natürlich Rassist und Polizeispitzel...
Naja was heißt "jeder"?
Darüber scheint ja erstmal nur die Welt zu berichten und die ist de facto nicht vertrauenswürdig in ihren Darstellungen.
Der Mann des Paares über welches die Welt berichtet sei außerdem natürlich Rassist und Polizeispitzel...
Diese Aussage konnte ich auf dem Blog nicht finden.
Das Wörtliche Zitat von wegen " Kamera jetzt unpassend". Das mit den Anführungszeichen in Google bringt den Eintrag.
63% Upvoted
Da sieht man was sich hier rum treibt.
Du weißt das Up- und Downvotes kein Votiersystem für pro und contra Linksradikalismus repräsentieren? Ich weiß dass du das weißt, deshalb denk bitte daran.
tbf, dass scheinen die meisten redditeure nicht zu wissen.
Aber steht doch extra dabei, "Dies ist kein "Widerspruch"-Knopf."
Da halten sich doch sicher alle dran.
tja.
was sich hier rum treibt
Bestimmt nur ein typo, richtig?
Regel 1 für alle Extremisten: Entmenschliche deine Feinde, damit es dir emotional leichter fällt, sie zu vernichten. Siehe die "Volksschädling" Kampagne im NS-Regime.
Was für ein Pack... ach ne das ist ja politisch korrekt.
Wird halt von ede brigadiert. Äh moment.
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Die größten Kritiker der Elche....
Trifft im Zussamenhang mit Faschisten zur Ausnahme mal nicht zu.
Generell trifft leider nicht jedes Sprichwort einfach so in der Realität zu.
Wenn man totalitäre Spinner wie die genannten Autonomen, welche den Rechtsstaat aushebeln wollen um eine eigene Gewaltherrschaft zu errichten, unterstützt, hat genügend mit Faschisten gemein um sich selbst als solcher zu bezeichnen.
Dass totalitär =/ Faschismus ist, ist mir klar. Aber dass ist auch ein Internetpost und keine wissenschaftliche Arbeit.
Was ein jahrelanges Versagen der Stadt Berlin....
Sind halt Verbrecher die sich selbst mit einer selbstgestrickten Weltanschauung zu legitimieren versuchen. Ob Links oder Rechts, Abdul oder Torben-Malte. Ist immer dasselbe.
Am Ende dann aber noch den politischen Schlenker platzieren. Fehlte nur noch der Ruf nach dem "starken Mann" der "endlich mal aufräumt".
Die widerlichste Eigenschaft überzeugter Zentristen ist die ignorante Hybris
Na da schwillt aber wem der Kamm wenn er mit etwas konfrontiert wird das kein Extrem ist.
So macht man sich auch Sympathie kaputt.
Wär aber echt mal praktisch, wenn die Gemäßigten aller Lager die Sympathie zu ihren Extremisten aufkündigen würden. Linke, Rechte, Christen, Moslems, whatever.
Solang man aber die Arschlöcher im eigenen Team deckt und unterstützt wird das immer so weitergehn.
Was da abgeht ist schon große Scheiße. Abgesehen davon solltest du aufhören dem Springer Verlag dein Geld zu geben.
Keine Angst, hab ich selber von ner Raubmordkopie raubmordkopiert.
Zeitungen kriegen von mir kein Geld.
Zeitungen kriegen von mir kein Geld.
Wieso nicht?
Unter andrem wegen dem Lobbyismus gegen Mindestlohn für die Austräger und dem intensiven einsatz freier Mitarbeiter.
das sind ja zustände... die siedlung sollte man abreissen.
Und Bonn wieder zur Hauptstadt machen!
Dies aber unironisch
Bidde. Wir haben den ganzen hochpreisigen Apparat nicht hier haben wollen. Ab zurück in den tiefen Westen und nehmt Springer am besten gleich mit.
Gern. Dafür schicken wir euch die Flüchtlinge, die keine Bleibeperspektive haben (Berlin meinte ja mal, man wolle nicht mehr abschieben) und stellen den Länderfinanzausgleich ein.
Deal?
Ganz Berlin abreißen finde ich jetzt etwas überzogen.
Läuft ja richtig in Berlin, was sind das überhaupt für Idioten?
Linksextreme. Genauso schlimm wie alle anderen Extremisten.
Hier bitte Kängeru-Zitat über linke und rechte Gewalt einfügen. Die Nachbarn sind offensitchtlich alles nur Autos!
Sich über die Gewalt durch Autonome beschweren ist Rassismus. Hast du nicht den Artikel gelesen?
[deleted]
Meinst du mich oder die User die hier Gewalt beschönigen?
Naja, nicht wirklich. Trotzdem sind diese Leute Abschaum. Das hat absolut nichts mehr mit Links oder was auch immer zutun. Schön stark in der Anonymen Masse andere zu gängeln und zu Erpressen. Widerlich.
So ziemlich niemand unterstützt mehr die Leute der R94. Das ist gut so.
Kurze zwischenfrage: Haben Rechtsextremisten dann auch nichts mit Rechts sein zu tun?
P.S. Nein, ich bin kein Rechter und habe bei der BTW die Linke gewählt, aber ich finde "das Linke Selbstverständniss" (vorsicht Veralgemeinerung) ab und an etwas komisch. Ich habe nämlich noch nie gehört Rechtsextremismus hätte nichts mit Rechts zu tun.
Deine Gedanken sind zu komplex für das hier. Wenn du irgendwelche Reflexion erwartest, dann bist du hier falsch.
Ich denke, er spricht dabei über sein Bild von 'links' und dass er solche Aktionen nicht darunter fasst. Dass links und rechts sowieso nur ganz ungefähre Tendenzen sind, macht eine Diskussion darüber im Detail aber sinnlos. Es lässt sich nicht um richtig und falsch feilschen, wenn jeder seine eigene Definition hat.
Das Problem oben ist, dass Linksextremismus mit Rechtsextremismus gleichgesetzt wurde, und das ist erstens eine typische Verharmlosung vom rechten Rand (nicht auf den Beitrag oben bezogen) und zweitens ein unpassender Vergleich.
Man kann sagen: 'Extremismus ist immer blöd.' und hat zumindest einen gute Ansatz, das zu begründen. Aber wenn man sagt: 'Jeder Extremismus ist gleich blöd', dann stellt man die beknacktesten Ideen und schlimmsten Verbrechen auf dieselbe Stufe wie schöne Ideen, die möglicherweise nur in ihrer Umsetzung schlecht oder vielleicht auch furchtbar sind.
Natürlich hat das Miteinander zu tun. Was für eine Frage. Aber es stellt sich ja auch die Frage, ob man so ein Vorgehen (diese Art von anonymer Gewalt, diese Drohkulisse usw.) überhaupt noch als links bezeichnen kann. Es ist ja auch für die Fachwelt keine neue Frage, ob man Regimes wie die roten Khmer oder Maos China oder Stalins UdSSR überhaupt noch als links bezeichnen kann, wenn sie doch auch eine sehr große Schnittmenge mit Rechts haben.
So schlimm wie ISIS?
Arbeiten Linksextreme denn beim LKA oder dem Verfassungsschutz? Und warum ist eigentlich 1/4 genauso viel wie 1/2?
Und ohne Extremisten hätten wir diese Straftaten gar nicht. Mir ist scheißegal wer schlimmer ist. Sowas geht nicht. Punkt.
mfw
Hierbei ist zu beachten, dass bei der rechten Seite Sachen wie Volksverhetzung, Beleidigung und Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole einen riesigen Teil ausmachen. Auf der linken Seite gibt es zumindest zwei davon einfach effektiv nicht.
Wirklich interessant wären die Straftaten mit tatsächlichen Opfern, also Körperverletzungen, Tötungsdelikte, Sachbeschädigungen etc.
Auch da haben Rechtsextreme klar die Nase vorn.
[removed]
Wow, ein mustergültiger Whataboutismus
Die Aussage ist "Linksextremismus ist genauso schlimm wie jeder andere Extremismus". Das Gegenargument ist "Rechtsextremismus stellt doppelt so viele Gewaltdelikte und hat auch staatliche Organe unterwandert und ist deshalb ein größeres Problem". Wo ist da Whataboutismus? Das ist ein Gegenargument. Mit sowas muss man rechnen wenn man eine Aussage macht die sich widerlegen lässt.
Kann mir einer erklären was mit „gefühlte Darstellung“ gemeint ist?
Währenddessen findet in Chemnitz ein Porgrom statt
Und währenddessen findet in Syrien ein Bürgerkrieg statt.
Wo ist der Bezug?
Jo, erstmal die taten der Nazis verharmlosen. Gute Arbeit.
aber was ist denn mit
[deleted]
"Journalisten" ohne Werte und Gewissen, sonst würden sie kaum für Springer schreiben.
Tfw du die gleichen Argumente hast wie Afdler
Ist bestimmt ganz schön unangenehm, wenn zur Abwechslung mal die Verfehlungen der eigenen Peergroup im Fokus stehen.
Genau! Einem haben sie sogar insch Gesischt gefilmt die Schweine. LÜGENPRESSE LÜGENPRESSE
Genau, hier gibt es nichts zu sehen, einfach weitergehen. Andernfalls weiß ich wo dein Haus wohnt.
Wow, wann hast du dich eigentlich so verändert? Ich war zwar seltenst deiner Meinung, hab dich aber respektiert. Aber mit so einer Meinung wirkst du wie ein Radikaler.
Ich will in keiner Weise Gewalt in der Rigaer oder sonstwo gutheißen, ich halte nur diesen Artikel für furchtbar tendenziös geschrieben, wie so ziemlich alles aus dem Hause Springer. Eine seriösere Quelle fänd ich schön.
Mein obiger Kommentar war nicht gut, hast du Recht.